Cybermobbing

Das Internet bietet einen neuen Raum für Mobbing unter Schülern. Böswillige Behauptungen, Verdächtigungen oder beleidigende und verletzende Fotos werden über das Internet gezielt an Mitschüler verteilt, um einzelne Schüler aber auch Lehrer zu mobben. Man spricht in diesem Zusammenhang von Cybermobbing.

Das TIME for kids Captive Portal, auch „Mein TIME for kids“ genannt, ermöglicht den Schulen einen geregelten Zugang für alle Schüler zum schulischen Internet. Bei der ersten Anmeldung müssen die Schüler die Nutzungsbedingung der Schule und des Schulträgers akzeptieren. Hierdurch gibt es klare Spielregeln, die es einzuhalten gilt.

Der Schulrouter Plus bietet alle Trackingdaten, um bei Verdacht von Mobbing eine objektive Beweisführung organisieren zu können.

Das TIME for kids Datenschutzkonzept enthält eine Vielzahl von Funktionen zum Schutz der Schüler und Lehrer. Dazu gehört eine verschlüsselte Ablage des Surfverlaufs der Schüler und Lehrer. Bei Verstößen gegen die Schul- und Nutzungsordnung des Internets, gegen bestehende Gesetze oder bei Mobbing unter Schülern können die verschlüsselten Daten entschlüsselt werden. Die verdächtigen Personen sind identifizierbar und das mögliche Fehlverhalten überprüfbar.

Erziehungsmaßnahmen und Prävention

Notwendige Erziehungsmaßnahmen können eingeleitet werden. Es gibt zum Beispiel Schulen, die bei Feststellung von Mobbing-Fällen ein Gespräch zwischen Täter und Opfer organisieren. Der Täter muss sich beim Opfer persönlich entschuldigen und auf der Schulwebsite öffentlich seine Entschuldigung aussprechen. Er muss ein Bekenntnis abgeben, dass er zukünftig Mobbing unterlassen wird. Dieses Beispiel zeigt, dass die Schule es in der Hand hat, ob und wie sie pädagogisch mit Mobbing umgeht. Die Schule kann durch Prävention einen Beitrag dazu leisten, dass das Unrechtsverhalten bei den Schülerinnen und Schülern bewusst gemacht wird.