Warum Datenschutz?

Die Cookies sind es, die Emma und Paul verraten

Emma und Paul sind im Informationszeitalter aufgewachsen. Das Surfen im Internet ist Teil ihres Lebens. In der Schule und auch zu Hause hat ihnen bislang niemand erklärt, dass jeder Besuch im Internet Spuren hinterlässt. So werden täglich von Emma und Paul personenbezogene Daten von Internetseitenbetreibern gesammelt, ohne dass sich Emma und Paul der Sammelwut der Internetanbieter bewusst sind. Die Anbieter haben großes Interesse, alles über Emma und Paul zu erfahren. Ob Soziale Netzwerke, Nachrichtenportale, Reiseportale, Shops oder die Internetseiten von irgendwelchen Inhalteanbietern: Fast alle wollen personenbezogene Daten von Emma und Paul. Bislang gibt es nur ganz wenige Firmen, die auf Datensammlungen verzichten, weil sie das informationelle Selbstbestimmungsrecht ihrer Kunden und Gäste auf ihrer Internetpräsenz achten. Es wird sicher noch Jahre dauern, bis diese Kultur der Wertschätzung und Achtung des informationellen Selbstbestimmungsrechts im Internet Einzug halten wird. Die Cookies sind es, die Emma und Paul verraten.

Cookies sind keine kleinen Kekse

Cookies sind keine kleinen Kekse, die lecker schmecken, sondern kleine Dateien, die dem Betreiber einer Webseite sagen, dass Emma und Paul wieder da sind. Eigentlich sind nämlich Emma und Paul die süßen kleinen Kekse, die der Internetseitenbetreiber gerne mit Haut und Haaren frisst. Natürlich nicht sie persönlich, sondern ihre personenbezogenen Daten. Das tut nicht weh, kann aber schwerwiegende Folgen haben. Mit Hilfe dieser Cookies wird das gesamte Surfverhalten von Emma und Paul aufgezeichnet und in einer elektronischen Akte gespeichert. Wenn Emma und Paul Fotos von sich im Internet abspeichern, in einem Krankenhaus Röntgenaufnahmen gemacht werden oder sie an einem Preisausschreiben mit ihrer E-Mail-Adresse und Telefonnummer teilnehmen, entstehen überall elektronische Akten.

Schade, dass Emma und Paul nichts über Datenschutz wissen

Wenn nun mehrere Betreiber von Internetseiten ihre elektronischen Akten untereinander austauschen, oder sich Kriminelle Zugang zu diesen verschaffen, wissen sie gemeinsam viel mehr über Emma und Paul und können diese Informationen für ihre wirtschaftlichen, politischen oder kriminellen Interessen nutzen. Emma und Paul verlieren die Kontrolle über ihr informationelles Selbstbestimmungsrecht. Schade ist, dass Emma und Paul bisher noch gar nicht verstanden haben, dass es ein informationelles Selbstbestimmungsrecht gibt und welche Möglichkeit sie haben, dieses eigenverantwortlich zu schützen und zu erhalten. Leider haben ihre Eltern zu Hause und die Lehrer in der Schule es bislang nicht geschafft, ihnen dieses wichtige Wissen zu vermitteln.


Emma und Paul wollen von ihren Eltern und Lehrkräften etwas lernen

Eltern und Lehrkräfte wissen oft selber noch viel zu wenig über die vielen Möglichkeiten, den Datenschutz für Emma und Paul zu verbessern.

Hinter der nicht ausreichenden Hilfe der Eltern und Lehrkräfte steht mit Sicherheit kein böswilliges Verhalten. Eltern und Lehrkräfte wissen oft selbst gar nicht, wie sie täglich ihr informationelles Selbstbestimmungsrecht verlieren. Deshalb sind das gemeinsame Gespräch über Cookies und der Erhalt des informationellen Selbstbestimmungsrechts nicht nur für Emma und Paul, sondern auch für ihre Eltern und Lehrkräfte eine lohnenswerte Angelegenheit. Neben den Cookies gibt es weitere technische Möglichkeiten der Internetseitenanbieter, die elektronische Akte über Emma und Paul anwachsen zu lassen. Das Beispiel Cookies zeigt aber, dass es Sinn macht, Emma und Paul in der Schule zu schützen und dafür zu sorgen, dass keine personenbezogene Daten an Internetseitenbetreiber weitergegeben werden.

Das TIME for kids Datenschutz-System bietet Schulen die Möglichkeit, das informationelle Selbstbestimmungsrecht der Lehrkräfte und Schüler zu schützen. Mit wenigen Einstellungen im TIME for kids Datenschutz-System, das ein Bildungsbaustein im Schulrouter Plus ist, kann dem Datenhunger von Internetseitenbetreibern, die ein wirtschaftliches, politisches, extremistisches oder kriminelles Interesse haben, ein Riegel vorgeschoben werden.